Weiter geht’s durch den Svendborg Sund

Montag, 10.08.2020

Der Wind soll etwas zunehmen und auch noch auf Nord-Ost drehen, da liegen wir hier nicht ganz so geschützt. Also geht’s weiter. Wir haben uns eine Bucht im Svendborg Sund ausgesucht. Diese ist eigentlich nach allen Seiten geschützt.

Gegen 12:00 Uhr haben wir den Anker bzw. die Anker (Bug- und Heckanker) hochgeholt. Das ging gut. Besser als erwartet. Als ich nach den Ankern getaucht bin, waren die so tief im Schlamm versunken, dass ich die beiden gar nicht mehr gesehen habe.  

Wir konnten bis zur Einfahrt des Højesten Løb gut segeln. Wir haben aus Faulheit nur die Fock rausgeholt und das Groß im Mast gelassen. Mäxchen durfte auch hinterherfahren. Mit dem Außenborder dran. Den müssen wir aber das nächste Mal etwas gerader stellen. Es war aber ganz schön laut und letztendlich sind wir wahrscheinlich auch ca. 1 Knoten langsamer, wenn der dicke Klops hinten gezogen wird.  

Der Weg war sehr sehr schön. Sehr abwechslungsreich. Viele Inseln die unterschiedlich bewachsen sind. Mal karg und flach, dann wieder gut bewaldet zum Teil leicht hügelig. Und immer wieder passierte uns die Fähre von und zu Aerosköbing.

Nachdem wir durch die 33 m hohe Svendborg Bro gefahren sind, haben wir Svendborg links liegen lassen. Uns ist nicht so nach Jubel Trubel. Wir möchten Ruhe. So sind wir weiter Richtung Trønse.  

Interessant ist, dass auf Höhe von Kristiansminde die Betonnung wechselt. Also wir sind aus West nach Ost und hatten nun die roten Tonnen an Steuerbord (rechts), vorher halt an Backbord (links). 

Seekarte

In dieser Ecke könnte es auch am Wannsee sein. So ein Gefühl hatten wir. Schöne Häuser in parkähnlichen Landschaften links und rechts.  

Wenig später hatten wir Trønse querab auf unserer Steuerbordseite und wir fuhren nach backbord in die Thurø Bucht.  

Natürlich musste ein Depp nicht fehlen, der uns fast vor den Bug gefahren ist, weil er unbedingt noch vor uns an der Gefahrentonne West vorbei wollte. Einen gibt es immer, der nicht weiß, was er tut, aber denkt er macht alles richtig. Aber vielleicht sehen wir das auch falsch. Daher hier die Erklärung mit Foto. 

Aber die Schönheit der Bucht ließ uns den Vorfall schnell vergessen. Es lagen schon einige Boote vor Anker aber es gab noch genug Platz. Um 15:45 Uhr ließen wir den Anker auf 3 m Wassertiefe fallen.  

Nachdem Ankerschluck ging es gleich ins erfrischende Nass und die Anker wurden abgetaucht, um zu sehen, ob sie gut und fest liegen. Auch hier ist tiefer Schlamm. Und die Anker waren nicht mehr gesehen. 

Leider ist unsere Philippi Batteriemanagementanzeige ausgefallen. Sie zeigt nicht mehr an, wieviel % die Servicebatterie hat. Das prüfen wir aber morgen. Wir sind echt groggy…wovon nur…und sind um 21:00 Uhr ins Bett. Aber vorher musste noch dieser wunderschöne Sonnenuntergang gefilmt werden. 

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